Türchen 6

6. Lerne dich zu entscheiden
Sich nicht entscheiden zu können oder womöglich gar nicht zu wissen, wohin die Reise überhaupt gehen soll, sind nicht zu vernachlässigende Stressauslöser. Daher ist diese Kompetenz wichtig, um diese Stressoren auszuschalten.

Aus yogischer Sicht, gilt es die Intuition zu schulen. Diese Fähigkeit wird im Yoga dem energetischen Zentrum in der Mitte der Stirn zugeordnet. Stärken kannst du dieses Zentrum und damit auch deine Intuition durch Umkehrstellungen wie Delfin oder Kopfstand oder einer Chakrameditation für das Ajna Chakra. Das dritte Auge.

Mini Meditation für das Ajna Chakra

Stellen wir uns einmal vor, es steht eine Entscheidung an. Wie könntest du dann vorgehen? Wann hast du das Gefühl, mit dir selbst verbunden zu sein? Wann spürst du dich selbst? Vielleicht hast du bereits Strategien, um die subtilen Nachrichten deines Körpers wahrzunehmen.

Ansonsten hier nochmal eine Anleitung, wie du dein JA und NEIN nochmal besser kennenlernen kannst. Sobald du die Nachricht des Körpers entschlüsseln kannst. Kannst du sie als das sehen was sie sind. Hinweise für eine gelungene Entscheidung aus deinem Unterbewusstsein.

Ein weiterer Schritt zur Verbindung mit deiner Intuition könnte es sein, die dauernde Medienberieselung zu stoppen. Stille zu schaffen, vielleicht auch raus zu gehen in die Natur, um dich zu erden. Wenn du eine innere Stille geschaffen hast, was natürlich auch über eine Meditation möglich wäre, dann könntest du dich an deinen Tisch setzen, einen Papierbogen zur Hand nehmen und dann einfach abwarten, was aufs Papier drängt. Den Gedanken einfach freien Lauf lassen und ohne Intention einfach intuitiv aufschreiben, was dir in den Kopf kommt. Lies einmal zwischen den Zeilen, ob Hinweise zu finden sind, welche Entscheidung die richtige für dich ist.

Ich selbst kann auf eine lange Karriere des mich nicht entscheiden Könnens zurückblicken und habe sehr darunter gelitten. Ich habe früher versucht rational eine Lösung zu ersinnen und sehr viel Zeit mit Pro und Contra Listen verbracht. Zu einer guten Lösung bin ich so nie gelangt. Ich habe dieses Problem erst für mich aufgelöst, als ich einfach meinem Bauchgefühl vertraut habe, nicht lang gefackelt habe und spontan das gemacht habe, das sich richtig angefühlt hat. Bisher bin ich damit sehr gut gefahren, dann direkt Nägel mit Köpfen zu machen. Auf diese Weise halte ich mich davon ab, wankelmütig zu werden und einzuknicken und eine gefasste Entscheidung wieder zu revidieren.


Hoffentlich konnte ich dir Wege aufzeigen, wie du die nächste Entscheidung mit Vertrauen und Zuversicht treffen kannst.

1 Kommentar zu „Türchen 6

  1. Liebe Lisa,
    Vielen Dank für diesen Beitrag!!
    Das mit dem Stoppen der Medienberieselung habe ich gleich einmal ausprobiert- sehr hilfreich, gerade in diesen Zeiten…
    Herzliche Grüße,
    Julia

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