meditation

Meditation beschreibt eine Praxis mit dem Ziel den Geist zu beruhigen und einen Bewusstseinszustand innerer Ruhe zu erlangen.

Dieses Thema beschäftigt mich schon viele Jahre, weil ich lange davon ausgegangen bin, dass der Schlüssel zu dauerhafterem Glücksempfinden die Kontrolle der Gedanken ist. Mittlerweile folge ich der Meinung, dass es mehr um Wahrnehmen und nicht bewerten der Gedanken geht. Meditation ist in jedem Fall ein wirksames Mittel, seinen Geist zu entschleunigen und sich in eine positiv Grundhaltung zu versetzten was Auswirkungen auf den ganzen Tag mit sich bringt.

Man kann unterscheiden zwischen aktiver und passiver Meditation. Ersteres beschreiben zum Beispiel die Gehmeditationen oder das kontemplative Rezitieren von Mantras. In der Tradition des Yoga unterstützen verschiedene Körperhaltungen und Atemtechniken die Meditation. Yogische Meditationspraxis hat somit aktive und passive Anteile. Die lange gehaltenen Asanas haben bereits meditativen Charakter, es gibt aber auch passive Anteile, in denen man in aufrechter Haltung über das Zurückziehen der Sinne und Konzentration schlußendlich in einen meditativen Zustand eintritt.

Passive Meditationen sind oft Teil religiöser Praxis wie die stille Meditation oder Vipassana aus der buddhistischen Tradition. Vipassana verfolgt das Ziel der  Achtsamkeit für die geistigen, emotionalen und körperlichen Phänomene im gegenwärtigen Augenblick, ein absichtslose nicht wertende Gewahrsein im hier und jetzt. Die buddhistische Achtsamkeitspraxis beeinflusste jedoch auch weltanschaungsfreie Ansätze wie das Mindfullness-Based Stress Reduction Programm.

Die Metta-Meditation, auch liebende Güte Meditation oder loving kindness meditation zielt darauf eine wohlwollende Haltung gegenüber seinen Mitmenschen zu entwickeln. Durch regelmäßige Praxis kann das zwischenmenschliche Verbundenheitsgefühl gestärkt, depressiven Verstimmungen entgegengewirkt werden und nachhaltig Stress abgebaut werden. Wegen Letzterem hat sich John Kobat-Zinn dafür entschieden diese Meditation im Minfull-Based Stress Reduction Programm zusätzlich zur Achtsamkeitsmeditation zu benutzen.

Eine Meditation, die ich fast täglich praktiziere ist von Dr. Dispenza (https://drjoedispenza.com/). Die ungefähr 25 minütigen Morgen- und Abendmeditationen bekommt man u.a. über seine Change Game App (Achtung ist nicht für alle Betriebssysteme geeignet. Vor Kauf abklären).  Im Zentrum dieser geführten Meditation liegt die Visualisierung einer besseren Zukunftsvision und welche Schritte nötig sind, um den Lauf der Dinge in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. Ich persönlich  empfinde auch den Teil der Meditation, der Selbstliebe und Dankbarkeit forciert als sehr heilsam.

Auf der Seite von Craig Hamilton (https://integrallife.com/practice/) findet ihr weitere angeleitete Meditationen, die mir empfohlen wurden.

Meiner Erfahrung nach hat jeder eine andere Vorliebe was den Sprecher, den Inhalt und die Länge einer geführten Meditation angeht. Ihr solltet deswegen ausprobieren was euch gefällt und etwas abwechseln, damit man nicht gleich wieder die Lust verliert, da es ja darum geht eine dauerhafte Gewohnheit zu etablieren. Meine Meditationspraxis findet in der Regel direkt nach dem Aufstehen statt.Zu diesem Zeitpunkt ist der Geist noch etwas ruhiger und man ist noch nicht so verstrickt in die Aufgaben, die der Tag für einen bereithält. Eine wirklich runde Sache ist es jedoch erst, wenn man sich in der Meditation morgens auf einen positiven Tag einstimmt und die Introspektion der Abendmeditation benutzt, um Dankbarkeit zu entwickeln und Entwicklungspotenziale aufzuspüren

 

An dieser Stelle möchte ich links teilen zu Meditationen, die mir gut gefallen haben:

  • Meditation, um negative Gefühle zu heilen
  • geführte Meditation meines morgens:

 


 

Meditation describes a practice with the goal to calm the mind and to achieve a state of  inner peace.

This topic has been on my mind for many years because I have long assumed that the key to long lasting happiness is the control of thoughts.  Meanwhile, I believe that it is more about perceiving and not evaluating the thoughts. In any case, meditation is an effective tool to slow down one’s mind and to tune into a healthy direction, which has definetly an impact on the experiance of your whole day.

There is active and passive meditation. The former describes f.ex. walking meditations or the contemplative recitation of mantras. In the tradition of yoga, various postures and breathing techniques support meditation. Yogic meditation practice thus has active and passive parts. The long-held asanas already have a meditative character, but there are also passive parts in which, by the withdrawal of the senses and concentration finally  a meditative state is achieved.

Passive meditations are often part of religious practice, such as the silent meditation or vipassana of the Buddhist tradition. Vipassana pursues the goal of mindfulness for the mental, emotional and physical phenomena in the present moment, an unintentional non-judgmental awareness in the present moment. However, the Buddhist mindfulness practice also influenced non-religious approaches such as the Mindfullness-Based Stress Reduction program.

Metta meditation, also called loving kindness meditation aims to develop a benevolent attitude towards oothers. Through regular practice, the interpersonal sense of solidarity can be strengthened, depressive moods can be counteracted and stress can be reduced. Because of the latter, John Kobat-Zinn has decided to use this meditation in the Minfull-Based Stress Reduction program in addition to mindfulness meditation.

A meditation that I practice almost daily is by Dr. Dispenza (https://drjoedispenza.com/). The 25 minutes morning and evening meditations are accessable through  his „Change Game“ App (Attention – check first if it will work with your operational system). In this guided meditationf a better vision of the future is visualized and how you get there. I Personally appreciate as well the part of this meditation which focuses on self-love and gratitude.

On Craig Hamilton´s homepage (https://integrallife.com/practice/) you will find other guided meditations that have been recommended to me. In my experience, everyone has a different preference for the speaker´s voice, the content and the length of a guided meditation. You should therefore try some to find your favourite, as it is about establishing a lasting habit. I myself manage to do the meditation practice immediately after getting up. If you use the meditation in the morning to tune into a positive mood for the day and use the introspection of the evening meditation to develop gratitude and to track development potential.

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